Vegane Thai-Curry-Nudeln mit "Pulled Pork"

Du magst asiatisches Essen und suchst nach einer richtig guten Fleischalternative? Du hast keine Lust, lange in der Küche zu stehen, möchtest aber auch nicht ständig bestellen? Dann wirst du meine Thai-Curry-Nudeln mit Kokosmilch und veganem "Pulled Pork" lieben! Das Rezept ist komplett pflanzlich, sojafrei und proteinreich.

Eine cremige Kokosmilchsauce, aromatische Gewürze, zarte Reisnudeln und saftiges "Erbsenfleisch"
Vegane Thai-Curry-Nudeln: Veganes Soulfood

Veganes "Pulled Pork" aus Erbsenprotein


Wer kein Soja verträgt, kann super zu Fleischalternativen auf Erbsenprotein-Basis zurückgreifen. Mir persönlich schmecken diese Produkte sogar etwas besser und glücklicherweise gibt es davon immer mehr im Supermarkt oder in Onlineshops. Was ich stets auf Vorrat zu Hause habe, sind zum Beispiel die Erbsenprotein-Schnetzel von KoRo – ich kaufe sie immer gleich 600 g Sack, da sie sehr lange haltbar sind. Mit dem Rabattcode ELISA bekommst du auf deinen kompletten Einkauf übrigens 5 Prozent Rabatt. In diesem Rezept habe ich jedoch ein Produkt aus dem Kühlregal verwendet: "Pulled" der Firma Planted. Es besteht aus Erbsen-, Sonnenblumen- und Haferprotein, Wasser, Gewürzen und Vitamin B12. Das Geniale: 100 Gramm haben stolze 24,2 g pflanzliches Eiweiß, aber gerade mal 2,6 g Fett und 2,9 g Kohlenhydrate. Ähnliche Fleisch-Alternativen gibt es auch von anderen Marken, allerdings ist hier Vorsicht geboten: Viele von ihnen (z. B. amidori) verwenden tierische Zutaten, wie Molkenprotein, und sind somit nur vegetarisch.


Vegane Fleischalternativen: So schmeckt's


Ich verwende am liebsten ungewürzte Fleischersatz-Produkte. Erstens enthalten diese weder Zucker noch Geschmacksverstärker. Zweitens kannst du sie ganz nach Geschmack selbst marinieren. Und genau das ist wichtig – denn sonst schmecken sie (ebenso wie ein rohes Stück Fleisch) nach gar nichts. Wenn du dich für die Natur-Variante entscheidest, solltest du also mindestens 2-4 Stunden zum Marinieren einplanen. In meinem Rezept unten findest du eine super schnelle und einfache Marinade, mit der Erbsenprotein-Schnetzel, Seitan, Vegan Pulled Pork und Co. zur absoluten Geschmacksexplosion werden.


Falls du Spaß am Experimentieren hast und noch mehr darüber wissen möchtest: In meinem Kochbuch "No meat today" dreht sich alles um pflanzliche, gesunde und selbstgemachte Fleischalternativen samt passender Gewürze, Marinaden und Zubereitungstipps. Darin lernst du zum Beispiel, vegane Pulled Jackfruit Burger mit BBQ-Marinade, asiatische Erdnuss-Satay-Spieße aus Kichererbsen-Fleisch oder saftige "Chicken" Nuggets aus Tofu zu machen. Das Buch gibt's direkt hier in meinem Onlineshop, in deiner Lieblingsbuchhandlung oder bei Amazon. Nun aber erst einmal zu meinen Thai-Curry-Nudeln!

Diese vegane Gericht ist super schnell zubereitet und unfassbar lecker!
Besser als im Restaurant: Thai Curry Nudeln

Rezept: Vegane Thai-Curry-Nudeln


Zutaten für 2 Personen:

1 Schalotte, fein gehackt

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

1 kleines Stück Ingwer, fein gehackt

1 Lauchzwiebel, in Ringen

1 Handvoll Thai-Basilikum, gehackt

1 EL Erdnussöl

1 TL Sesamöl, geröstet

1 geh. EL rote Thai-Currypaste

300 ml Kokosmilch (z. B. Reishunger, Rabattcode elisasreis)

150-200 ml Wasser

1 EL „No Fish Sauce“ (z. B. von Arche/ Bioladen)

115 g Reis-Vermicelli (z. B. Reishunger, Rabattcode elisasreis)

Etwas frischer Zitronensaft


Für die vegane „Fleisch“-Einlage:

400 g Pulled Planted (vegane Fleisch-Alternative aus Erbsenprotein)

Saft von ½ Limette

1 TL frischer Ingwer, gerieben

2 EL Tamari (Coconut Aminos für als sojafreie Option)

1 EL Sesamöl, geröstet

1 TL Ahornsirup

¼ TL Knoblauchpulver

1 Prise Pfeffer


Für die Deko (optional):

Frischer Thai-Basilikum

Frische Erbsensprossen (oder andere)

1 EL geröstete und gehackte Cashewkerne


Zubereitung:

  1. Zuerst die „vegane Fleisch“-Einlage marinieren. Dafür alle Zutaten in einer Tupperdose verrühren und die Erbsenschnetzel damit vermischen. Abgedeckt im Kühlschrank für mindestens 4 Stunden durchziehen lassen – die Dose zwischendurch ruhig mal durchschütteln.

  2. 1 EL Erdnussöl in einem großen Bräter oder einem gusseisernen Wok erhitzen und die Erbsenschnetzel darin für 5 Minuten rundum scharf anbraten – zwischendurch rühren, damit nichts anbrennt. Herausnehmen und auf einen Teller legen, sobald es gebräunt ist.

  3. Nun 1 TL Sesamöl in den Wok geben und die Schalotte, den Knoblauch und den Ingwer darin kurz anbraten. Die Currypaste, die Hälfte der Lauchzwiebelringe und das Thai-Basilikum zugeben und alles unter Rühren für 2 Minuten anrösten. Die Erbsenschnetzel wieder dazugeben und alles mit Kokosmilch, Wasser und „No Fish Sauce“ ablöschen. Unter Rühren für 5 Minuten köcheln lassen.

  4. Währenddessen die Vermicelli in einem Topf mit kochendem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen (Packungsangaben beachten). Abgießen, kalt abschrecken und auf zwei große Schalen aufteilen. Die Suppe mit Zitronensaft und Pfeffer abschmecken und über die Nudeln gießen. Mit gerösteten Cashews, Lauchzwiebelringen, Thai-Basilikum und Sprossen garnieren.

Dieser Beitrag enthält Werbung und Affiliate Links zu Produkten, die ich euch wirklich aus Überzeugung empfehle. Ein kleines Video zum Rezept habe ich auf Instagram gepostet. Lasst es euch schmecken!



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