Rezept: Gefüllte Nougat-Plätzchen

Plätzchen sind nicht nur etwas für Weihnachten – auch an Ostern bereichern sie jede Kaffeetafel! Mein absolutes Lieblingsrezept: Gefüllte Nougat-Plätzchen – vegan, ohne raffinierten Zucker und unwiderstehlich lecker! Zwischen zwei knusprig-zarten Mürbeteig-Häschen verbirgt sich eine himmlische Nougat-Schokoladen-Füllung und als iTüpfelchen kommen noch ein paar gehackte Haselnüsse oben drauf. So gut!


Diese veganen und zuckerfreien Plätzchen sind perfekt für Ostern
Vegane Nougat-Plätzchen: Knuspriger Mürbeteig und süße Füllung

Plätzchen zu Ostern: Vegan und zuckerfrei


Das typische Gebäck zu Ostern? Karottenkuchen und Hefezopf. Was aber auch noch eine schöne Ergänzung ist, sind meine gefüllten Nougat-Plätzchen aus Mürbeteig – ihr könnt sie auch wunderbar als gesundes Geschenk mit ins Osternest legen und euren Lieben eine Freude machen. Oder einfach alle selbst vernaschen! Ich verwende in diesem Rezept – so wie immer – möglichst gesunde Zutaten: Dinkelmehl, Kokosblütenzucker und etwas Xylit funktionieren zum Beispiel wunderbar, um einen veganen Mürbeteig zu zaubern.


Veganer Mürbeteig: Geht das?


Und wie das geht! Nachfolgend verrate ich dir, auf welche Zutaten es ankommt und was bei diesem Rezept wichtig ist.

  1. Dinkelmehl Type 630: Wusstest du, was es mit der Type-Bezeichnung bei Mehl auf sich hat? Ich gebe ehrlich zu, dass ich es lange gar nicht wusste. Dabei ist es ganz einfach: Die Zahl gibt Aufschluss über den Anteil der Getreideschale, der im Mehl enthalten ist. Um das zu bestimmen, werden 100 Gramm Mehl verbrannt – die Asche, die übrig bleibt, beschreibt den Anteil an Mineralien – denn die meisten sitzen in der Schale des Korns. Vollkornmehl hat keine Type-Bezeichnung, doch hier werden logischerweise 100 % der Schale mitvermahlen, es ist also die vollwertigste Option. Bei Auszugsmehlen ist deutlich weniger Schale enthalten – und somit auch weniger Mineralien. Merke: Je höher die Typenzahl, desto höher die Nährstoffdichte. Für leichtes Gebäck, wie Mürbeteig, ist Dinkelmehl Type 630 sehr gut geeignet – alternativ könnte man auch Weizenmehl Type 405 verwenden.

  2. Puderzucker ohne Zucker: Birkenzucker, auch Xylit genannt, ist eine kalorienarme Alternative zu Zucker. Ich verwende es gerne zum Backen, jedoch verhält es sich etwas anders als beispielsweise Kokosblütenzucker. Für diesen Mürbeteig ist eine Kombination beider Süßungsmittel optimal – Kokosblütenzucker bringt eine leicht karamellige Note mit in den Teig, während Xylit einen kühlenden Effekt auf der Zunge hat. Damit das Gebäck super fein wird, mixe ich beides im Mixer auf höchster Stufe kurz zu Puderzucker. Das dauert wenige Sekunden und lohnt sich!

  3. Alsan: Der Klassiker für veganes Gebäck! Alsan ist keine Margarine, sondern eine pflanzliche Butter-Alternative und somit wesentlich fester. Insbesondere für Mürbeteig und Co. verwende ich sie sehr gerne. Ihr bekommt sie nicht nur im Bio-Laden und Reformhaus, sondern inzwischen auch in vielen Supermärkten. Ich greife aber meistens zur Bio-Variante, wenn ich sie bekomme – diese ist in goldfarbenem Papier eingewickelt.

  4. Vegane Nuss-Nougat-Creme: Es gibt zwar viele Marken, die vegane Nuss-Nougat-Creme anbieten – jedoch hat mich bisher nur eine Firma überzeugt: Haselherz! Diese Nuss-Nougat-Creme schmeckt wie Nutella – nein, eigentlich noch viel besser – und kommt ohne raffinierten Zucker und Palmöl aus. Gesüßt wird mit Kokosblütenzucker und außerdem spendet Ebru, die Gründerin, pro verkauftem Produkt einen Betrag an eine Umweltschutzorganisation. Und: Für dieses Rezept funktioniert die Creme einfach perfekt!

Vegan, zuckerfrei, laktosefrei und doch so lecker!
Zum Anbeißen: Vegane Nougat-Plätzchen

Rezept: Gefüllte Nougat-Plätzchen


Nun aber zum veganen Plätzchen-Rezept! Ich wünsche euch viel Freude beim Backen und Vernaschen!


Zutaten für ca. 30 gefüllte Plätzchen:


Für den Mürbeteig:

250 g Dinkelmehl Type 630

70 g Birkenzucker (Xylit)

30 g Kokosblütenzucker

125 g Margarine (Alsan)

1 Prise Salz

2 EL Mandeldrink


Für die Füllung und die Glasur:

50 g vegane Nuss-Nougat-Creme (z. B. von Haselherz)

100 g vegane Zartbitter-Schokolade (z. B. mit Xylit gesüßt)


Außerdem:

2 EL geröstete Haselnüsse, gehackt


Zubereitung:

  1. Kokosblütenzucker und Xylit in einem Mixer zu feinem Puder verarbeiten – das dauert auf hoher Geschwindigkeit nur wenige Sekunden. Margarine in Würfel schneiden und mit einer Prise Salz in eine große Rührschüssel geben. Den Puderzucker zugeben und alles mit den Knethaken des Handrührgerätes cremig rühren. Das Mehl auf die Margarine-Zucker-Mischung sieben und alles zu einem krümeligen Teig verrühren, dann den Mandeldrink zugeben und kurz weiterrühren. Mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten, zur Kugel formen, leicht plattdrücken und in Frischhaltefolie wickeln. Für 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

  2. Nach der Kühlzeit den Backofen auf 175 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Mürbeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz 4-5 mm dünn ausrollen – ich lege dazu immer etwas Frischhaltefolie oder Backpapier auf den Teig, damit nichts klebt. Plätzchen ausstechen und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Je nach Dicke der Plätzchen etwa 10-12 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Auf einem Rost komplett auskühlen lassen.

  3. Zum Füllen: Nuss-Nougat-Creme und Schokolade über einem Wasserbad schmelzen und gründlich verrühren. Je einen Keks mit etwa 1 TL Füllung bestreichen und einen zweiten Keks daraufsetzen. Bei Zimmertemperatur etwas abkühlen lassen, anschließend mit der übrigen Schokolade nach Belieben verzieren und mit gehackten Haselnüssen bestreuen.


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