Die beste vegane Schokolade

Aktualisiert: März 29

Als ich vor über 10 Jahren vegan wurde, machten mir vor allem zwei Lebensmittel Probleme: Käse und Schokolade. Damals gab es nämlich längst nicht so viel Auswahl wie heute und ich hatte Angst vor Verzicht – dabei muss es einem auch als Veganer an nichts fehlen. Dieser Beitrag richtet sich an alle Naschkatzen. Im Laufe der Zeit habe ich so ziemlich jede vegane Schokolade getestet und – ob Pralinen, Schokoladentafeln oder anderes Konfekt – meine Favoriten gefunden. Ich kann euch versprechen: Es wird süß, cremig und extrem lecker!


Hinweis: Da ich euch hier Produkte empfehle, enthält dieser Beitrag unbezahlte und unbeauftragte Werbung. In meinen Instagram-Highlights findet ihr außerdem Aktions- und Rabattcodes für einige der genannten Firmen.

Von zuckerfrei bis klassisch: Vegane Schokolade im Test

Vegane Schokolade: Zuckerfrei naschen


Auch beim Naschen versuche ich, auf hochwertige Zutaten zu achten und zu möglichst gesunden Produkten zu greifen – am liebsten esse ich daher vegane Schokolade ohne raffinierten Zucker. Du denkst, die Auswahl ist klein? Das Gegenteil ist der Fall – denn es kann auch mit Datteln, Kokosblütenzucker oder Xylit gesüßt werden. Nachfolgend stelle ich dir meine Lieblingsfirmen vor:


Proteinschokolade von raccoon

Wer diese Schokolade isst, tut gleichzeitig noch etwas für seine Fitness – zumindest ist die Rezeptur mit pflanzlichem Protein (aus Soja) angereichert. Das sorgt nicht nur für einen höheren Eiweißgehalt, sondern auch für eine cremige Textur. Gesüßt wird mit Reissirup und Kokosblütenzucker, die Tafeln haben Bio-Qualität und das Packaging ist kompostierbar. Inzwischen gibt es sowohl weiße als auch dunkle raccoon-Schokolade und ich liebe sie alle. Meine Lieblingssorten: Almond, Salty Peanut, Red Berries – okay, ich kann mich nicht entscheiden!


Haselnuss-Schokolade von Haselherz

Vielleicht kennt ihr die leckeren Aufstriche von Haselherz aus meinen Stories – denn die gehören zum Wochenendfrühstück bei uns definitiv dazu. Haselherz hat aber auch Schokolade – und zwar eine helle Tafel und eine Zartbitter-Variante, beide mit gerösteten Haselnüssen. Die Schokolade wird ebenfalls mit Kokosblütenzucker gesüßt, Haselnusspaste und Kokosmus machen sie unglaublich cremig. Pluspunkt: Pro verkauftem Produkt spendet Gründerin Ebru 6 Cent an den gemeinnützigen Verein „Orang-Utans in Not“ und die Initiative „Aktionsbündnis Regenwald statt Palmöl“.


Kokosmilch-Schokolade von Kids Love Chocy

Auch wieder so ein tolles Start-up, das die Welt mit guter veganer Schokolade ein bisschen besser machen möchte: Die Kreationen von Kids Love Chocy sind so cremig, dass sie förmlich auf der Zunge zerschmilzen. Das liegt unter anderem an einer Mischung aus Kokosnussmilchpulver, Cashewmus und Kokosmus – gesüßt wird auch hier mit Kokosblütenzucker.



Superfood-Schokolade von nucao

Die Schokoladenriegel von nucao stecken voller Superfoods, wie Hanfsamen, Erdmandeln und Acerola. Meine Lieblingssorten sind die White Crunchy Nougat, White Raspberry Crisp und die neue Like Milk Crisp & Crunch. Alle Sorten werden mit Kokosblütenzucker gesüßt.


Probiotische Schokolade von Ombar

Diese kleinen Tafeln kenne und liebe ich schon so lange – sie werden mit Kokosnusscreme verfeinert, mit Kokosblütenzucker gesüßt und sind unglaublich zartschmelzend. Auch toll: Sie enthalten sogar Probiotika. Am leckersten finde ich die Sorten Erdbeere, Kokosmilch, Centres Vanille und Centres Himbeere – die letzten beiden Sorten sind gefüllt.


Dattelschokolade von Makri

Anstelle von Kokosblütenzucker setzt Makri auf Dattelsüße, die gesundheitsförderliche Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe enthalten. Die Schokolade hat einen tollen Schmelz und inzwischen gibt es fünf leckere Sorten von Dunkel über Haselnuss bis hin zu Nougat.


Vegane Schokolade von Pana

Neben Ombar war Pana Organic eine der ersten veganen Schokoladenfirmen, die mich überzeugt haben. Doppelt süß: Die kleinen Tafeln sind nicht nur unglaublich lecker und cremig – die einzelnen Stücke sind auch mit Herzen und Love-Schriftzügen geprägt. Meine Favoriten: White Macadamia, Mint und Cinnamon!



Rohkost-Schokolade von My Raw Joy

Ein süßer Schokoriegel mit cremiger Erdbeer-Füllung: Erinnert euch das an etwas? Mich schon! Der Vorteil von My Raw Joy: Die Riegel werden nur mit Kokosblütenzucker gesüßt und haben Rohkost-Qualität. Super lecker!


Bio-Schokolade von iChoc Expedition

Dunkle Mandel-Nougat-Schokolade mit Crisp: Die „Sunny Almond“ von iChoc Expedition ist genau das Richtige für Schoko Junkies. Die Firma gehört zu Vivani, einem deutschen Traditionshersteller für Bioschokolade – und ich war sogar schon einmal in der Fabrik. iChoc Expedition wird nur mit Kokosblütenzucker gesüßt und schmeckt einfach himmlisch!


Erythrit-Schokolade von Zotter

Der österreichische Schokoladenhersteller ist meiner Meinung nach der einzige, der Bio-Schokolade mit Erythrit herstellt. Es gibt sogar eine vegane weiße Kokos-Schokolade! Daneben findet ihr im Shop noch andere vegane Tafeln mit alternativen Süßungsmitteln: Waldbeer-Kokos mit Dattelzucker, Kokos-Karamell mit Kokosblütenzucker oder Cashew mit Ahornzucker – einfach wow!


Xylit-Schokolade von Xucker

Birkenzucker, auch Xylit genannt, hat weniger Kalorien als Zucker und hinterlässt einen leicht kühlenden Effekt auf der Zunge. Xucker hat eine Menge Produkte auf Basis des Süßungsmittels im Angebot – darunter auch super leckere Schokolade, zum Beispiel mit Minz-Aroma oder als Schoko Drops.


Vegane Bio-Schokolade


Wenn es euch hauptsächlich darum geht, dass Schokolade vegan, lecker und hochwertig ist, habe ich noch ein paar weitere Empfehlungen für euch. Die folgenden Firmen stellen vegane Bio-Schokolade her, die größtenteils mit Rohrohrzucker gesüßt wird. Die meisten bekommt ihr im Bioladen, im Reformhaus oder online.


Vivani

Ob Feine Bitter Orange, Gebrannte Mandel oder White Nougat Crisp: Vivani hat eine ganze Reihe veganer Schokoladen im Sortiment. Teilweise werden sie mit Roh-Rohrzucker gesüßt, teilweise mit Kokosblütenzucker. Die veganen Sorten sind klar gekennzeichnet, was den Einkauf definitiv angenehmer gestaltet.


Rapunzel

Ob Nussmus, Sprossen, Bohnen oder eben Schokolade: In puncto Bio-Lebensmittel ist Rapunzel bestens aufgestellt. Unfassbar lecker sind die Nirwana Noir mit dunkler Praliné-Füllung, die Nirwana vegan mit heller Praliné-Füllung und die Cocos Creme in dunkler Schokolade. Die meisten Tafeln werden mit Rohrzucker und Vollrohrzucker gesüßt, einige aber auch mit Kokosblütenzucker.





Vego Chocolate

Ob Gianduja-Nougat-Schokolade mit ganzen Haselnüssen, weiße Schokolade mit Vanille und Mandelsplittern oder dunkle Schokolade mit Traube-Nuss: Die Vego-Riegel gehören wahrscheinlich zu den beliebtesten veganen Schokoladen. Sie sind super cremig und überzeugen mit Sicherheit jede Naschkatze.


iChoc

Abgesehen von der Expedition-Linie gibt es auch noch die klassische iChoc: Vegane Bio-Tafeln in vielen leckeren Sorten von White Vanilla über Choco Cookie bis hin zu Super Nut. Sie werden mit Roh-Rohrzucker und Reissirup gesüßt.


Veganz

Waffel Crunch, weiße Erdbeer Crisp oder lieber Haselnuss-Krokant? Alle Schokoladensorten von Veganz sind bio und vegan – die super fancy Tafeln werden mit Rohrzucker und Reissirup gesüßt. Es gibt aber auch Sorten auf Kokosblüten-Basis: Coconut Original und Coconut Fruity Quinoa! Es gibt sie mittlerweile in unzähligen Supermärkten und Drogerien.


Vegane Schokolade bekannter Marken


Dass selbst große Hersteller längst nicht mehr um das Thema vegane Ernährung herumkommen wird auch beim Blick ins Schokoladenregal deutlich: Ob Lindt, Katjes oder

Ritter Sport: Viele Labels haben endlich auch vegane Sorten im Angebot, die über die klassischen Zartbitter-Tafeln hinausgehen.


Lindt

Ganz neu ist die vegane Lindt Hello-Serie auf Haferdrink-Basis: Salted Caramel, Cookie und Haselnuss lassen Schokoladenträume wahr werden. Ich habe sie probiert und muss wirklich sagen: Unfassbar lecker! Abgesehen davon sind auch die meisten dunklen Excellence Tafeln und sogar der Zartbitter-Goldhase vegan.


Ritter Sport

Schon immer vegan bei Ritter Sport: Marzipan und Halbbitter. Relativ neu: Dunkle Voll-Nuss-Amaranth, dunkle Mandel Quinoa, Sesam, Kakao-Klasse 61 % Nicaragua und 74 % Peru. Kleiner fun fact: Für meine Abschlussarbeit an der Uni habe ich ein Marketing-Konzept für vegane Ritter Sport Schokolade entwickelt – und zwar Ende 2010! Hätte ich denen das bloß mal präsentiert...


Katjes

Ob Sea Caramel, Salty Pretzel, Cookie Lover, Orange County, Into the Dark oder The Pure Thing: Mit Chocjes hat Katjes ein komplett veganes Schokoladen-Sortiment gelauncht, das sogar von der Tierschutzorganisation PETA ausgezeichnet wurde. Katjes gehörte damit zu den ersten großen Marken, die sich dem Thema widmeten und ihr findet die Tafeln auf Haferdrink-Basis in den meisten Süßwarenabteilungen.



Vegane Schokolade von Milka? Gibt’s bislang tatsächlich nicht – da hat wohl jemand den Anschluss verpasst…


Vegane Pralinen kaufen: Meine Tipps


Je kleiner, desto öfter – oder wie heißt es noch so schön in der Werbung eines großen Schokoladenherstellers? Auch ich mag manchmal lieber Pralinen und Konfekt – vor allem, weil ich mich schwer beherrschen kann und so eine Tafel auch gerne mal innerhalb weniger Minuten „wegatme“. Auch hier ist die Auswahl inzwischen gigantisch. Die besten Firmen? Stelle ich euch jetzt vor!


Trüffel von Belvas

Die Bio-Pralinen von Belvas gibt es sogar bei dm – und ihr solltet sie unbedingt probieren! Vegan und nur mit Kokosblütenzucker gesüßt, sind die „Brut de Noir 82 %“ in dunkler Schokolade. Sooo gut!


Dattelkonfekt von gleem

Auf Dattelbasis und umhüllt von purer Schokolade in Rohkost-Qualität: Die Pralinen meiner Freundin Anna sind wirklich unglaublich gut! Hergestellt werden sie in liebevoller Handarbeit in Hamburg und ihr könnt sie entweder online bestellen oder vor Ort abholen. Meine Favorites: Die Chérie Pralinen mit Kirsch-Füllung, Mademoiselle Noisette mit Haselnuss, Chocolat Orange, die Dominosteine und Lebkuchen-Törtchen.


Peanut Butter Cups von LoveRaw

Erdnussbutter und Schokolade: Besser geht’s nicht! LoveRaw macht sündhaft leckere vegane Peanut Butter Cups ohne raffinierten Zucker. Da kann Reese’s echt einpacken! Gibt's zum Beispiel hier.


Vegane Pralinen: Meine Lieblingsmarken

Protein Crunchies von KoRo

Wenn die Tüte einmal auf ist, wird es schwierig: Die Protein Crunchies von KoRo sind eine vegane Variante der klassischen Choco Crossies – aber mit Xylit gesüßt und mit Extra-Proteinkick. Am leckersten ist die Variante mit Zimt. Was ich auch immer zu Hause habe, sind die Xylit-Schoko Drops – perfekt zum Backen, für Granola und im Porridge! Wenn ihr sparen wollt: Mit dem Code ELISA bekommt ihr 5 % Rabatt auf das komplette Sortiment.


Creme-Pralinen von Yanns

Ob mit Himbeer-, Erdnuss- oder Nougat-Füllung: Bei Yanns (z. B. über NASHO erhältlich) findet ihr leckere vegane Pralinen, aber auch mit Kokosblütenzucker gesüßte Schoko Drops oder kleine Schokoladentafeln. Alles bio, fair gehandelt und nachhaltig verpackt.


Luxus-Trüffel von Booja-Booja

Toffee Strudel, Haselnuss Crunch oder Champagner Trüffel: Die Bio-Pralinen von Booja-Booja sind wirklich etwas Besonderes! Am besten schmecken sie gekühlt, dann schmilzen sie auf der Zunge förmlich dahin.


Vegane Schokolade kaufen


Ob Rewe, Edeka, Aldi, Rossmann oder dm: Vegane Schokolade gibt es mittlerweile wirklich überall. Viele Supermärkte und Bioläden haben nicht nur verschiedene Marken, sondern auch eigene Produkte im Sortiment. So findet ihr bei Rossmann vegane Schokolade von enerBiO, Rewe Bio führt Sorten von „Vegan Ganze Haselnuss“ bis „Vegan Nougat & Crisp“ und Edeka hat von Lindt über Katjes bis hin zu Ritter Sport ebenfalls eine große Auswahl an veganer Schokolade. Man muss nur wissen, wonach man sucht – dann wird man definitiv fündig.


Eine große Auswahl an veganer Schokolade findest du natürlich auch online in diversen Shops. Suchst du besondere Sorten und zuckerfreie Produkte, kann ich dir die Onlineshops NASHO und Foodist ans Herz legen. Hier bekommst du viele meiner Lieblingsschokoladen – und mit dem Code ELISA10 gibt's bei NASHO bis zum 31. März 2021 sogar 10 % Rabatt auf deinen Einkauf.


Warum viele Zartbitter-Schokoladen nicht vegan sind? Häufig ist Butterreinfett enthalten, außerdem wird auch in einigen dunklen Sorten Magermilchpulver verwendet. Bei veganer Schokolade kommen stattdessen zum Beispiel Reismilchpulver, gemahlene Erdmandeln oder Nussmus zum Einsatz – vor allem aber bei den helleren Sorten. Daher immer ganz genau die Zutaten checken, falls das Produkt nicht ohnehin als vegan ausgezeichnet ist.


Das war jetzt ganz schön viel Input – ich hoffe, ihr konntet einige neue Marken entdecken und ein bisschen #snackspiration finden! Apropos Inspo: Ihr könnt auch easy selbst vegane Schokolade und Pralinen herstellen. Wie wäre es mit gefüllten Schoko-Datteln? Für das Rezept einfach auf den Post unten klicken!



62 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen
  • Facebook
  • Instagram

© 2020 Elisa Brunke