Blumenkohl-Kichererbsen-Curry mit karamellisiertem Räuchertofu

Der Herbst ist wie gemacht für dieses köstliche Blumenkohl-Kichererbsen-Curry, das dank Bio-Kurkuma und karamellisiertem Tofu nicht nur in satten Farben leuchtet, sondern auch noch richtig zufrieden macht! Vollgepackt mit Aromen, pflanzlichen Proteinen und Gemüse, nährt es Körper und Seele und ist der Inbegriff von Soul Food!


Blumenkohl, Kichererbsen, Kokosmilch und Räuchertofu: Dieses Curry ist echtes Soul Food
Blumenkohl-Kichererbsen-Curry mit Kokoscreme

Exotische Gewürze, viel Gemüse, cremige Kokosmilch, Hülsenfrüchte und Tofu – genauso muss das perfekte Curry für mich sein. Wenn es dann noch schnell zubereitet ist, richtig satt und zufrieden macht, ist es doch perfekt, oder? Durch die Kombination von Getreide (Vollkornreis) und Hülsenfrüchten (Kichererbsen und Tofu) haben wir hier das perfekte Aminosäurenprofil. Die Eiweißbausteine können also besonders gut aufgenommen und in körpereigenes Protein umgewandelt werden – die Grundlage für deine Muskulatur. Doch in diesem Curry stecken auch gesunde Kohlenhydrate, sättigende Ballaststoffe, hochwertige Fettquellen und natürlich jede Menge Vitamine und Mineralien.


Was ist drin in Curry?


Vereinfacht gesagt, ist ein Curry eine cremige Sauce mit Gemüse, Fleisch oder Fisch. Serviert wird es meist zu Reis oder Brot – doch auch Hirse, Quinoa oder Blumenkohlreis eignen sich super. Veganes Curry besteht entweder nur aus Gemüse oder wird – so wie bei mir – noch mit Tofu, Tempeh oder Seitan angereichert. Zum Würzen kannst du entweder fertige Pasten oder verschiedene Gewürze, wie Kurkuma, Koriander und Curry, verwenden. Schauen wir uns die wichtigsten Zutaten mal genauer an:

  • Die Gewürze: Ich verwende bei diesem Curry einen aromatischen Mix aus Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel, Chili und Curry-Pulver. Bei meinen Gewürzen lege ich extrem viel Wert auf Qualität, da diese beim Kochen einfach einen großen Unterschied machen kann. Super gerne verwende ich die Produkte von Ankerkraut – in meiner Instagram Story findest du einen Aktionscode, mit dem du bei deiner Bestellung sparen und mein Lieblingsgewürz als Geschenk abstauben kannst. Besonders schön: Ankerkraut verpackt alle Gewürze in wiederverwendbaren Gläsern mit Korkverschluss.

  • Kokoscreme: Hast du schon mal Kokoscreme benutzt? Sie ist nicht zu verwechseln mit dem festen Teil, der sich in Kokosmilch-Dosen häufig oben absetzt. Kokoscreme findest du meist im Bioladen oder Reformhaus, verpackt in Pappschachteln. Der Fettanteil ist hier nochmal höher als bei Kokosmilch – das sorgt im Curry für eine unfassbar leckere Cremigkeit. Wenn du es etwas leichter magst, kannst du einfach die Hälfte der Creme durch Kokosmilch ersetzen und das Gericht ein paar Minuten länger einköcheln lassen.

  • Bio-Räuchertofu: Niemand braucht Fleisch oder Fisch, um ein proteinreiches und leckeres Curry zu kochen. Eine tolle Alternative ist Räuchertofu, der an sich schon sehr aromatisch ist – in diesem Rezept wird er aber noch mit Kokosblütenzucker karamellisiert, wodurch er wirklich unwiderstehlich schmeckt. Pluspunkt: Der hohe Proteingehalt. Und keine Sorge: Sojaprodukte sind weder ungesund, noch belasten sie die Umwelt. Im Gegenteil: Die enthaltenen Phytoöstrogene können vor einigen Krebsarten schützen. Auch der Regenwald wird für Tofu nicht gerodet – wohl aber für Fleisch. Denn: Rund 70 Prozent der weltweit angebauten Sojabohnen werden zu Viehfutter verarbeitet, welches in der Massentierhaltung eingesetzt wird. Sojamilch und Co. kannst du also ruhigen Gewissens genießen – insbesondere, wenn es sich um Bio-Produkte aus EU-Landwirtschaft handelt.

Ein gutes Curry zeichnet sich vor allem durch die Gewürze aus
Curry Rezept: Die wichtigsten Zutaten

Curry mit Kokosmilch: Vegan und unwiderstehlich


Ein Curry ohne Kokosmilch ist für mich kein richtiges Curry – die cremige Konsistenz gelingt mit Kokos einfach am besten und der süßliche Geschmack harmoniert super mit den vielen Gewürzen. Seit einiger Zeit verwende ich am liebsten Kokosmilch aus dem Tetrapack, weil sie eine wesentlich homogenere Konsistenz besitzt – bei Dosen setzt sich das Fett häufig ab, was beim Tetrapack nicht der Fall ist. Probiere es unbedingt mal aus! Ich schwöre hier auf Reishunger und bestelle meist gleich mehrere Packungen auf einmal. Auch hier habe ich einen Rabattcode, den du bei jeder Bestellung nutzen kannst – schau einfach in den Highlights auf meinem Instagram-Profil nach. Und nun zum Rezept!


Blumenkohl-Kichererbsen-Curry: Rezept (vegan)


Zutaten für 2 Personen:

1 rote Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 daumengroßes Stück Ingwer

200 g festkochende Kartoffeln

200 g Blumenkohl-Röschen (½ kleiner Blumenkohl)

1 TL Curry-Pulver

100 g Kokoscreme (oder 50 g Kokoscreme und 50 g Kokosmilch)

500 ml Gemüsebrühe

1 TL Kurkuma, gemahlen (z. B. von Ankerkraut)

½ TL Chiliflakes

½ TL Kreuzkümmel, gemahlen

1 TL Koriander, gemahlen

Salz, Pfeffer

200 g Räuchertofu

1 TL Kokosblütenzucker

1 Glas Kichererbsen

125 g Reis (z. B. Vollkorn-Rundkornreis)

1-2 TL Kokosöl


Zubereitung:

  1. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und hacken. Kartoffeln schälen und würfeln, Blumenkohl in Röschen teilen, waschen und intakte Blätter aufbewahren – sie können später mit angebraten werden.

  2. Räuchertofu in Würfel schneiden und Gemüsebrühe vorbereiten. Kichererbsen abgießen, kurz durchspülen und abtropfen lassen. Reis heiß abwaschen und abtropfen lassen – nach Packungsangabe zubereiten.

  3. 1 TL Kokosöl in einer großen Pfanne erhitzen und den Blumenkohl samt Blättern und 1 TL Curry-Pulver für etwa 5 Minuten rundum anbraten. Salzen, pfeffern und auf einen Teller geben.

  4. In derselben Pfanne nun Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und die restlichen Gewürze etwa 5 Minuten andünsten – ich gebe hier gerne etwas Fett von der Kokoscreme zu. Kartoffeln und Kichererbsen in die Pfanne geben, kurz unter Rühren anbraten und mit Gemüsebrühe und Kokoscreme aufgießen. Aufkochen, die Hitze reduzieren und für 15 Minuten unter gelegentlichem Rühren bei niedriger Hitze köcheln lassen. Blumenkohl (ohne Blätter) zugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

  5. Währenddessen den Räuchertofu in einer kleinen Pfanne in etwas Kokosöl rundum anbraten. Den Kokosblütenzucker darüber streuen, gut durchrühren und einige Minuten karamellisieren lassen, bis er eine schöne glänzende Kruste hat. Beiseitestellen.

  6. Das Curry mit dem vorbereiteten Reis, dem karamellisierten Räuchertofu und den gebratenen Blumenkohlblättern servieren.

Zum Abschluss noch ein Tipp: Anstatt Kokosöl zu verwenden, kannst du einfach etwas Fett der Kokoscreme zum Anbraten nehmen. Es ist der transparente Teil, der sich meist etwas am Anfang der Packung absetzt.


Guten Appetit!

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